Lehrstuhl für Finanzwirtschaft, Prof. Dr. Peter Nippel

Kapitalherabsetzung und Unternehmenssanierung

Erschienen in:
WiSt, Heft 7, Juli 2006, S. 374 - 379

Abstract:
Für das Gelingen einer Unternehmenssanierung ist es häufig erforderlich, dass die Unternehmung frisches Eigenkapital aufnehmen kann. Dazu kann es notwendig sein, zuvor eine (vereinfachte) Kapitalherabsetzung durchzuführen. In diesem Artikel zeigen wir, dass dies immer dann der Fall ist, wenn die Aktien einer sanierungsbedürftigen Unternehmung unter ihrem rechnerischen bzw. dem gesetzlichen Mindestnennwert notieren oder neue Eigenkapitalgeber die Zeichnung einer Kapitalerhöhung von der Erreichung bestimmter Beteiligungsquoten abhängig machen.